Unsere Aufgabe und Herausforderung:
Neben dem modernen Neubauobjekt fanden wir eine typische Nach-Bau-Situation vor: Große Mengen an Erdaushub vom Hausbau lagerten auf dem Gelände, teils bereits von Brombeeren durchwuchert. An der Grundstücksgrenze drängte zudem eine verwilderte „Knallerbsenstrauchhecke“ in die Fläche.


Foto: Max Hopf
Fläche: ca. 1000 m²
Leistungen: Felsenhügel aus Weser-Sandstein; Feuerplatz, Naturteich mit Holzdeck, Wildstaudenbeete auf mageren und nährstoffreichen Standorten, Sandinsel, Wildstrauchhecken mit Säumen, Rosenhecke, Rosenspalier, Nutzgarten mit Hochbeeten, Beerenobst, Obstbäumen, Kräuterbeet, Blumen-Kräuterrasen, Blumenwiese, Wege und Einfahrt aus wassergebundener Wegedecke, Stellfläche für ein Glasgewächshaus
Nachhaltiges Bodenmanagement
Durch die Trennung von Bewuchs und sauberem Aushub konnten wir den vorhandenen Boden direkt für den Höhenausgleich nutzen. Das sparte Ressourcen und unnötige Abtransportkosten.
Regionaler Charakter
Als Pflanzsubstrat im Felsenhügel und als Tragschicht für die wassergebundene Wegedecke kam regionaler Schotter zum Einsatz, der durch seinen hohen Eisengehalt hier in der Magdeburger Gegend markant rot gefärbt ist statt grau. Für uns Mecklenburger ein ungewohnter Anblick und interessanter Kontrast.
Heimisch statt invasiv
Wir haben die invasive Knallerbsenhecke gerodet und den Boden durch gezieltes Abdecken regeneriert. Heute bilden heimische Wildgehölze einen ökologisch wertvollen Rahmen.
Geländemodellierung
Aus der unwegsamen Fläche haben wir klare Nutz- und Funktionsbereiche geformt, die mit der modernen Architektur harmonisieren.
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